Alle Artikel von: Angelika Weinfurtner-Eberle

Psychologie heute: „Warum hilft es, „mal darüber zu reden““

Wenn man traurig ist oder eine Wut im Bauch hat, ist es gut, darüber zu reden oder sich via Brief oder Tagebuch den Frust von der Seele zu schreiben. Die meisten Menschen werden bestätigen: Diese Therapie hilft. Sobald man eine ungute Emotion in Worte fasst, schwächt sie sich ab, und alles scheint nur noch halb so schlimm. Aber warum ist das so, und was geht dabei im Gehirn vor sich? (…)

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Veranstaltungshinweis: „Denkstörungen bei Depression – ein vernachlässigtes Problem“, Max-Planck-Gesundheitsforum, München

Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie veranstaltet wieder einen Vortrag zu einem spannenden Thema, das Menschen mit Depressionen betrifft:

Denkstörungen bei Depression: Ein vernachlässigtes Problem von Dr. Anna-Katharine Brem.

  • Am 9. Mai 2017
  • Von 18 Uhr 30 bis 20 Uhr
  • NEU: Im Hörsaal in der Kinderklinik des Städtischen Klinkums Schwabing, Parzivalstr. 16

Nähere Informationen sind auf der Seite des Max-Planck-Insituts für Psychiatrie zu finden.

Focusing – was ist das? „Achtsam mit dem Körper im Gespräch“

Focusing – eine Methode der körperorientierten Psychotherapie

Oftmals haben wir nicht gelernt, die Aufmerksamkeit unseren Körpern und Gefühlen zu widmen. Wir sind es meist gewohnt, unsere Antennen v.a. nach außen und auf unsere Mitmenschen zu richten, um herauszufinden, was wir tun müssen, um in deren Augen „gut“ oder „richtig“ zu sein.

Focusing ist eine wirkungsvolle, körperorientierte Methode, bei der es darum geht, uns selbst wieder genau wahrzunehmen, d.h. also den Fokus auf uns selbst zu richten. Dies gelingt, indem wir versuchen, möglichst genau in uns hineinzuspüren, was in uns vorgeht und wie sich unser Körper anfühlt.

Zudem geht es aber auch darum, wahrzunehmen, welche Gedanken, Bilder und Gefühle im Inneren auftauchen.
Im Focusing treten wir unserem Erleben mitfühlend und akzeptierend gegenüber. Focusing hilft, klarer zu sehen und ein Leben zu leben, welches mehr und mehr unserer eigenen Identität entspricht.

Diese unsere Wahrnehmung in den Brennpunkt stellende (=fokussierende) Methode zentriert die Aufmerksamkeit auf die gegenwärtige Erfahrung und ermöglicht damit ein präzises Wahrnehmen des eigenen Erlebens, Denkens, Fühlens und Handelns.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen dabei die inneren, körperlich spürbaren Stimmungen und Empfindungen, die zuerst oft undeutlich, vage und noch nicht benennbar sind. Wenn wir bei diesem vagen Empfinden verweilen, kann es sich in seiner Bedeutung zeigen: in inneren Bildern, in Worten, Gefühlen und in körperlichen Empfindungen.

Dadurch finden wir wieder Zugang zu unseren Selbststeuerungs- und Selbstheilungskräften. Sie unterstützt unsere gegenwärtige Situation im Hier und Jetzt.

Start Social-Stipendium für „Your Way 2 Life“

startsocialWir können es selbst fast nicht glauben: Seit nunmehr vier Jahren engagieren wir uns als Gruppe und Initiative „YourWay2Life – Burnout-Selbsthilfe München“ ehrenamtlich in der Gesundheits-Selbsthilfe. Im Frühjahr haben wir uns nun um ein Stipendium bei „Start Social“ beworben, einem bundesweiten Wettbewerb um „Hilfe für Helfer“. Das Stipendium beinhaltet eine Begleitung von professionellen Coaches, die helfen, soziale Projekte weiter zu entwickeln.

Buchtipp: Die stillen Themen – „Kriegsenkel – die Erben der vergessenen Generation“ von Sabine Bode

„Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Ein Buch, das den »Kriegsenkeln« hilft, sich selbst besser zu verstehen.

Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstandes aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt. Oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft? Weshalb bleiben so viele von ihnen kinderlos? Noch ist es für sie ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben. Ist es möglich, dass eine Zeit, die über 60 Jahre zurückliegt, so stark in ihr Leben als nachgeborene Kinder hineinwirkt?“

Buchtipp: „Finde zu Dir selbst zurück! – Wirksame Wege aus dem Burnout“ von Dr. med. Mirriam Prieß

gebrauchtes BuchBuchtipp von Dr. med. Mirriam Prieß:

„Dieses Buch ist nicht nur für diejenigen geschrieben, die sich aus der Erschöpfung befreien wollen. Es ist an all jene gerichtet, die zu sich selbst finden wollen. Die lernen wollen, ein Leben zu leben, das ihrem Wesen und Ihrer wahren Identität entspricht. Die wissen wollen, wie es sich anfühlt, wieder man selbst zu sein. Die endlich wieder leben wollen.“

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