Hinweis: Vorpremiere – „DIE STILLE REVOLUTION“

Am 21. November 2017 findet in München die Vorpremiere zum Film „DIE STILLE REVOLUTION“ statt. Es handelt sich dabei um einen Film über den Kulturwandel in der Arbeitswelt, den sich viele so sehr erhoffen. Kinostart ist in 2018. Ehrengast der Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion ist Pater Anselm Grün. (Hier geht’s zum Trailer.) Interessenten können hier auf Eventprite Karten erstehen.

Burnout als Massenphänomen? Der Fehlzeitenreport 2017

Die AOK veröffentlichte letzte Woche den aktuellen Fehlzeitenreport. Danach fühlen sich immer mehr Arbeitnehmer psychisch und physisch ausgebrannt: „Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen sind in den letzten 10 Jahren konstant gestiegen, sie nahmen um 79,3  Prozent zu.“

Die Folgen für Betroffene, deren Umfeld und die Wirtschaft sind drastisch, denn die „Erkrankungen führten […] zu langen Ausfallzeiten. Mit 25,7 Tagen je Fall dauerten sie mehr als doppelt so lange wie der Durchschnitt mit 11,7 Tagen je Fall.“

Hier geht’s zur AOK-Pressemeldung. Und hier zum Fehlzeitenreport 2017.

„Your Way 2 Life“ feiert 5-jähriges Jubiläum

Heute vor fünf Jahren gründeten wir unsere Münchner Selbsthilfegruppe „Yourway 2 Life“. Was damals in einer ganz kleinen Runde begann, wuchs – dem alarmierenden allgemeinen Gesundheitstrend folgend – zügig zu einer großen Runde. Seither haben wir als selbst Betroffene sehr vielen anderen Betroffenen eine Anlaufstelle in den schwierigen und turbulenten Zeiten gegeben, die eine persönliche Burnout-Krise meist bedeutet.

Unser Ziel ist, auch in den nächsten Jahren für von Burnout betroffene Menschen da zu sein und dazu beizutragen, dass wir gemeinsam mit unserem privaten und beruflichen Umfeld zu einem guten, gesunden Umgang mit der Erschöpfungssituation finden.

Herzlichen Dank an alle, die uns auf unserem Weg begleitet und unterstützt haben. Allen voran bedanken wir uns bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich in der Gruppe engagieren. Ein weiterer großer Dank geht ans Team vom Selbsthilfenzentrum München, das uns von Beginn an Domizil gibt und uns stets mit Rat und Tat zur Seite steht.

Buchtipp: „Machen Sie doch, was Sie wollen!“ von Maja Storch

Bildergebnis

„Viele Menschen wissen nicht, was Sie wollen. Und es ist auch gar nicht so einfach, herauszufinden, was man wirklich will. Oft werden unsere Entscheidungen oder sogar ganze Lebensstile von dem bestimmt, was die Eltern, die Freunde, die Medien oder der Zeitgeist und „zuflüstern“. Überall lauern Lebensentwürfe, die wir nicht selbst erfunden haben und die auch nicht zu uns passen. Manchmal sind diese Entwürfe gar nicht so schlecht, einige haben sogar einen wahren Kern. Oft sind sie aber so falsch, dass sie keinesfalls für uns in Frage kommen. Und Tatsache ist: Nur wenn Sie wissen, was Sie wollen und das auch tun, sind Sie zufrieden und frei.
In diesem Buch zeigt ein kleiner Wurm, wie Sie Ihr Leben so leben können, dass es zu Ihnen passt.“

Maja Storch ist Dipl.-Psychologin und arbeitet am ZRM-Research an der Universität Zürich.

Eine einfach zu lesende, sehr humorvoll geschriebene und professionell verständliche Lektüre zum Thema Selbstmanagement.

 

Psychologie heute: „Warum hilft es, „mal darüber zu reden““

Wenn man traurig ist oder eine Wut im Bauch hat, ist es gut, darüber zu reden oder sich via Brief oder Tagebuch den Frust von der Seele zu schreiben. Die meisten Menschen werden bestätigen: Diese Therapie hilft. Sobald man eine ungute Emotion in Worte fasst, schwächt sie sich ab, und alles scheint nur noch halb so schlimm. Aber warum ist das so, und was geht dabei im Gehirn vor sich? (…)

Erfahren Sie mehr hier.

 

Veranstaltungshinweis: „Denkstörungen bei Depression – ein vernachlässigtes Problem“ im Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München

Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie veranstaltet wieder einen Vortrag zu einem spannenden Thema, das Menschen mit Depressionen betrifft:

Denkstörungen bei Depression: Ein vernachlässigtes Problem von Dr. Anna-Katharine Brem.

  • Am 9. Mai 2017
  • Von 18 Uhr 30 bis 20 Uhr
  • NEU: Im Hörsaal in der Kinderklinik des Städtischen Klinkums Schwabing, Parzivalstr. 16

Nähere Informationen sind auf der Seite des Max-Planck-Insituts für Psychiatrie zu finden.

Focusing – was ist das? „Achtsam mit dem Körper im Gespräch“

Focusing – eine Methode der körperorientierten Psychotherapie

Oftmals haben wir nicht gelernt, die Aufmerksamkeit unseren Körpern und Gefühlen zu widmen. Wir sind es meist gewohnt, unsere Antennen v.a. nach außen und auf unsere Mitmenschen zu richten, um herauszufinden, was wir tun müssen, um in deren Augen „gut“ oder „richtig“ zu sein.

Focusing ist eine wirkungsvolle, körperorientierte Methode, bei der es darum geht, uns selbst wieder genau wahrzunehmen, d.h. also den Fokus auf uns selbst zu richten. Dies gelingt, indem wir versuchen, möglichst genau in uns hineinzuspüren, was in uns vorgeht und wie sich unser Körper anfühlt.

Zudem geht es aber auch darum, wahrzunehmen, welche Gedanken, Bilder und Gefühle im Inneren auftauchen.
Im Focusing treten wir unserem Erleben mitfühlend und akzeptierend gegenüber. Focusing hilft, klarer zu sehen und ein Leben zu leben, welches mehr und mehr unserer eigenen Identität entspricht.

Diese unsere Wahrnehmung in den Brennpunkt stellende (=fokussierende) Methode zentriert die Aufmerksamkeit auf die gegenwärtige Erfahrung und ermöglicht damit ein präzises Wahrnehmen des eigenen Erlebens, Denkens, Fühlens und Handelns.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen dabei die inneren, körperlich spürbaren Stimmungen und Empfindungen, die zuerst oft undeutlich, vage und noch nicht benennbar sind. Wenn wir bei diesem vagen Empfinden verweilen, kann es sich in seiner Bedeutung zeigen: in inneren Bildern, in Worten, Gefühlen und in körperlichen Empfindungen.

Dadurch finden wir wieder Zugang zu unseren Selbststeuerungs- und Selbstheilungskräften. Sie unterstützt unsere gegenwärtige Situation im Hier und Jetzt.

Start Social-Stipendium für „Your Way 2 Life“

startsocialWir können es selbst fast nicht glauben: Seit nunmehr vier Jahren engagieren wir uns als Gruppe und Initiative „YourWay2Life – Burnout-Selbsthilfe München“ ehrenamtlich in der Gesundheits-Selbsthilfe. Im Frühjahr haben wir uns nun um ein Stipendium bei „Start Social“ beworben, einem bundesweiten Wettbewerb um „Hilfe für Helfer“. Das Stipendium beinhaltet eine Begleitung von professionellen Coaches, die helfen, soziale Projekte weiter zu entwickeln.

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